Marder im Haus - was nun?
Maßnahmenkatalog zum Schutz gegen Marder
Foto: Aktion Fischotterschutz e.V.
Steinmarder - auf dem Dachboden können diese Kulturfolger zu echten Quälgeistern werden.
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- Bäume, Büsche, überhängende Äste, Rosenspaliere etc. in unmittelbarer Nähe des Hauses entfernen (Marder können weit springen!).
Kükendrahtmatten unter Autos auslegen. -
Einschlupflöcher im/unter dem Dach suchen und verschließen:
- Dachrinnen mit Metall-/Kunststoffplatten (z. B. von Fa. Westfalia / Hagen) oder ausnahmsweise Kükendraht abdecken
- Löcher zumauern
- Elektrozaun installieren lassen
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Wenn Maßnahmen 1. und 2. nicht greifen, versuchen den Marder zu vertreiben:
- wo der Marder läuft oder sich aufhält Hundehaare, Parfüm, Urin, Petroleum (Vorsicht: der Gestank zieht möglicherweise in Wohnräume!), Urinalsteine, Marder-Ex-Spray oder Niespulver ausbringen
- Hochfrequenzsender installieren
- Radio aufstellen und mit heller Lichtquelle koppeln (nicht ständig angeschaltet, nur wenn der Marder poltert)
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Letzte Möglichkeit: Versuchen den Marder zu fangen:
- vorher regelmäßig füttern (rohe Eier, Schokolade, Backpflaumen, Trockenobst etc.)
- Kastenfalle aufstellen und abdunkeln
- täglich morgens (evtl. abends) kontrollieren
- nur in der Zeit vom 1. November bis 31. Januar fängisch stellen
- gefangene Marder unverzüglich von einem Jäger abholen lassen


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