Jagd und Naturschutz
Foto: LJB
Jäger beim pflanzen einer Benjeshecke
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Naturschutz ist leider keine objektive Wissenschaft - auch wenn sie meist so dargestellt wird, sondern eine von Meinungen und Überzeugungen geprägte gesellschaftspolitische Übereinkunft über Schutzprojekte und Schutzstrategien, festgeschrieben im Naturschutzgesetz.
Der klassische Naturschutz basiert auf der Unterschutzstellung bestimmter Flächen, sei es als Naturpark, Nationalpark oder Biosphärenreservat, als Natur- oder Landschaftsschutzgebiet.
Solche räumlich begrenzten Schutzgebiete reichen, wie die Vergangenheit gezeigt hat, für die dauerhafte Erhaltung von Arten und Lebensgemeinschaften jedoch meist nicht aus. Sie sind zu klein, zu wenig vernetzt oder werden zu stark von angrenzender Intensivnutzung beeinträchtigt.
Deshalb fordern viele Naturschützer heute den flächendeckenden Naturschutz. Ein solches Ziel kann jedoch nur erreicht werden, wenn die Eigentümer der Flächen, das sind klassischerweise die Land- und Forstwirte, in die Planung und Umsetzung einbezogen werden. Voraussetzung dafür ist, daß die Kluft zwischen "Naturschützern" und "Naturnutzern" überwunden wird und die verschiedenen Naturschutzverbände an einem Strang ziehen.

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