Landesjägerschaft startet neuen Lehrgang zur Jägerausbildung
Ausbildungsergebnis der Landesjägerschaft Bremen e.V. weit besser als der Bundesdurchschnitt
Foto: Gerrit Budden
"Welche Vögel haben keine Gallenblase?" Im praktischen Teil der Prüfung geht's ans "Eingemachte": Im Fach "Wildtierkunde" geht es nicht nur nur um Reh und Hase, sondern auch um nicht jagdbare Arten.
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Wer in Deutschland die Jagd ausüben will, muss zuvor die Jägerprüfung bestehen. Der neue Vorbereitungslehrgang der LANDESJÄGERSCHAFT BREMEN e.V. auf die Jägerprüfung beginnt am
Donnerstag, dem 2. September 2010.
Ein dreiviertel Jahr lang werden dann die Teilnehmer in den Fächern ´Wildtierkunde`, ´Naturschutz und Hege`, ´Jagdwaffen und Schießen`, ´Jagdbetrieb`, ´Fallenjagd`, ´Wildbrethygiene und Wildverwertung` sowie ´Jagdrecht und verwandtes Recht` ausgebildet. Im Frühjahr 2011 schließt dann der Lehrgang mit der staatlichen Prüfung ab.
Der theoretische Unterricht findet jeweils dienstags und donnerstags von 19:30 bis 22 Uhr statt. Die praktische Ausbildung erfolgt in Bremen und den Niedersächsischen Landesforsten. Geschossen wird samstags auf der Olympia-Schießanlage Waakhausen bei Worpswede. Darüber hinaus stehen Reviergänge und Exkursionen – unter anderem zum Jägerlehrhof in Springe – auf dem Programm. Interessenten melden sich bitte bei der
LANDESJÄGERSCHAFT BREMEN e.V.
Telefon (04 21) 34 19 40 oder per Email an info@lj-bremen.de
Das Ausbildungsergebnis der Landesjägerschaft Bremen ist alljährlich weit besser als der Bundesdurchschnitt. Der Stadtjägermeister als Berater der bremischen Behörden in allen Jagdangelegenheiten ist deshalb mit der Qualität der Ausbildung durch die LANDESJÄGERSCHAFT BREMEN e.V. hoch zufrieden. Allein im Land Bremen besitzen mehr als 800 Menschen einen Jagdschein. Sie bilden eine der tragenden Säulen für den aktiven Naturschutz im kleinsten Bundesland.
[Quelle: LJB / Thomas Dürr]
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