[27.10.2009]

Nachbetrachtung HanseLife 2009

Falkner Udo Wienbergen
Foto: J. Behrens
Falkner Udo Wienbergen mit seinen Greifen war eine der Attraktionen auf dem Stand der LJB bei der HansLife 2009.

 

Der diesjährige Messeauftritt der Landesjägerschaft Bremen auf der HanseLife 2009 vom 12.-20. September war schon im Vorfeld durch die relativ kurze Vorbereitungszeit und den anderen Standplatz eine stressige Angelegenheit.

Umso erfreulicher war es dann, dass der Auf- und Abbau auch Dank der erstmaligen Unterstützung der anderen Stadtgruppen reibungslos und in Rekordzeit bewältigt wurde.

Leider, und dieses stellte sich erst am Morgen des  Aufbaus heraus, beschränkte sich die groß angekündigte „Landwirtschaft zum Anfassen“ auf dem Vorgelände der Halle auf eine Mutterkuh mit Kalb, und die Trennwände zur Nachbarhalle, die eigentlich offen sein sollten, blieben auf Wunsch der Firma Karstadt geschlossen. Schade, denn ohne diese Trennwände wären die Besucher durch die Karstadt-Halle direkt auf unseren Stand zu gelaufen, was die ganze Sache sicherlich belebt hätte.

So standen wir morgens also vor der Entscheidung, gar nicht erst aufbauen oder aus der Situation das Beste machen.

Wir haben also aufgebaut und - um es vorweg zu nehmen - es wurde nicht so schlecht, wie wir am Anfang befürchtet hatten. Sicherlich hätte das Besucheraufkommen an unserem Stand größer sein können, aber über die gesamte Messezeit gesehen war neben den Leerlaufzeiten auch zeitweise richtig Betrieb. Nicht zu vergessen die Kindergarten- und Schulklassen vormittags, die ja auch die eigentliche Zielgruppe darstellen.

Alles in allem kann man trotz dieser Widrigkeiten also nicht von einem Misserfolg sprechen und das Wichtigste ist, wir waren dabei, haben es probiert und können mitreden und Verbessungsvorschläge und Wünsche äußern.

Letzteres ist bereits geschehen und die Messeleitung hat (übrigens nicht nur von uns) schon einige Änderungswünsche mitgeteilt bekommen. Unser  vorrangiges Ziel ist es, mit den anderen Verbänden wieder in ein Zelt zu ziehen, wie es die Jahre vorher war. Sollte dieses nicht zu verwirklichen sein steht der Vorschlag im Raum, in der kleinen Halle, in der wir dieses Jahr waren, auch die anderen Verbände mit Tieren anzusiedeln und den Vorplatz entsprechend themenorientiert und attraktiver zu gestalten.

Sollte dieses beides nicht gelingen, müssen wir auf jeden Fall einen attraktiveren Standplatz in der Halle 2 bekommen.

Zu guter Letzt bedanken wir uns bei Allen, die auch dieses Jahr wieder diese wichtige Sache unterstützt haben und mitgeholfen haben der Öffentlichkeit die Landesjägerschaft, die Jagd und die heimischen Tiere näher zu bringen.

Unser besonderer Dank gilt dem Bremer Bläsercorps und dem Falkner Udo Wienbergen, die an beiden Wochenenden das Standangebot bereicherten.


[Quelle: Jörg Behrens; SG West]