[24.07.2009]

Nach dem Gottesdienst der Hörnerklang

Traditionelles Bläserkonzert zum Abschluss der Burglesumer Kulturtage

Beim Sommer in Lesmona 2009 - das Bläsercorps der LJB.
Foto: Heiko Gottwald
Beim Sommer in Lesmona 2009 - das Bläsercorps der LJB.

Am 14. Juni, dem letzten Tag der Burglesumer Kulturtage „Sommer in Lesmona“, gab es auch in diesem Jahr nach dem Ökumenischen Gottesdienst ein Open-Air Konzert der Jagdhornbläser aus „Bremen und umzu“.

Die eindrucksvolle Kulisse in Knoops Park hatte diesmal für noch mehr Zuschauer gesorgt. Das Aufgebot der Gäste war groß: Bläsergruppen aus Weyhe, Delmenhorst, und Fischerhude waren der Einladung gern gefolgt. Die Bremer waren mit dem Bläsercorps der Landesjägerschaft, den Huchtingern und dem gastgebenden Jagdhornbläsercorps Bremen-Nord vertreten. Hier wurde kein Bläserwettbewerb veranstaltet, sondern es gab ein Schaublasen in der Stimmung B mit den kleinen „Fürst-Pless-Hörnern“ und den großen Parforcehörnern.

 

Das Bläsercorps Fischerhude West unter Leitung von Gerrit Dirks
Foto: Heiko Gottwald
Das Bläsercorps Fischerhude West unter Leitung von Gerrit Dirks

Alle Bläsergruppen gaben mehrere Lieblingsstücke hervorragend zu Gehör. Man merkte den Bläsern aus Huchting an, dass sie Bremen erfolgreich bei Wettbewerben in Springe und Kranichstein vertreten konnten. Erstmalig war in der Stimmung B die Gruppe aus Delmenhorst anwesend. Beide Gruppen spielen ausschließlich mit den kleinen Hörnern.

Trotz neuer Kommunikationsmethoden ist das „Fürst-Pless-Horn“ aus dem Jagdbetrieb nicht wegzudenken. Die Zuschauer erfuhren nicht nur, wie das Horn zu seinem Namen kam, sondern lauschten sehr aufmerksam, dass die kleinen Hörner eine Rohrlänge von 1,30 m haben und bedingt durch die Naturtöne nur ca. 5 brauchbare Töne ergeben. Immer wieder kann man erleben, dass es besonders gut klingt, wenn alle Bläsergruppen zusammen spielen. So war es auch dieses Mal ein besonderer Genuss, als alle ca. 60 Bläser – ohne je zusammen geübt zu haben – mehrere Stücke gemeinsam bliesen. Dank des Musikalischen Leiters Hans-Jürgen Sonnenburg klappte es auch in diesem Jahr wieder hervorragend. Einige Zuschauer summten z.B: bei dem Lied „Ein Jäger aus Kurpfalz“ herrlich mit. Einige Bläsergruppen spielten auch das Waldhorn und das „Fürst-Pless-Horn“ mit Ventilen. Damit lassen sich naturgemäß mehr musikalische Darbietungen erzielen.

 

Die Huchtinger Bläser nahmen schon erfolgreich an Bundes- und Landeswettbewerben teil.
Foto: Martin Thies
Die Huchtinger Bläser nahmen schon erfolgreich an Bundes- und Landeswettbewerben teil.

Gisa Habitz führte wie immer durch das interessante Programm und bedankte sich nicht nur beim Publikum für den fast nicht endenden Applaus, sondern auch bei Familie Gottwald vom Förderverein „Knoops Park“ für die Organisation. Sie dankte auch den Bläsern, die keine Mühe scheuten, auch etwas weitere Wege zu fahren, um hier allen Menschen Freude mit ihrer Musik zu bereiten.

 

[Quelle: LJB / Gisa Habitz]