DJV musste draußen bleiben!
BJV-Präsident Professor Vocke untersagte DJV-Präsident Borchert die Teilnahme an der Landesversammlung
Foto: www.jochen-borchert.de
DJV-Präsident Jochen Borchert
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Foto: BJV
BJV-Präsident Jürgen Vocke
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Am 22. März 2009 fand der bayerische Landesjägertag in Dinkelsbühl statt. Hauptthema der Landesversammlung war das Verhältnis zwischen DJV und BJV. Die rund 600 bayerischen Delegierten stimmten dem Vernehmen nach mit großer Mehrheit dafür, vom DJV eine Umstrukturierung der Aufgabenverteilung zwischen DJV und LJV zu fordern. Ergebnis dieser Umstrukturierung müsse die drastische Reduzierung der bayerischen Mitgliedsbeiträge sein.
Besonders brisant: Sowohl DJV-Präsident Jochen Borchert als auch Mitgliedern des Präsidiums wurde von BJV-Präsident Vocke untersagt, auf der Landesversammlung zu erscheinen und mit den Delegierten persönlich zu sprechen, da laut Professor Vocke die „anstehenden Themen und Anträge – unter Berücksichtigung wohlverstandener DJV-Interessen – zunächst verbandsintern“ diskutiert werden sollten. Allerdings war die Presse eingeladen und auch zugegen.
Um trotzdem die Argumente des DJV einzubringen, hat sich DJV-Präsident Borchert in einem Schreiben an die Kreisvorsitzenden in Bayern gewandt, und ihnen anhand seines Manuskriptes die Positionen des DJV dargestellt.
In der nächsten Woche wird das DJV-Präsidium, also die Präsidenten aller 16 Landesverbände, den Beschluss der bayerischen Delegierten in einer Sondersitzung diskutieren.
[Quelle: DJV]
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