[10.09.2008]

"Wild & Hund" präsentiert die 11. Deutsche Meisterschaft der Hirschrufer

Hirschrufer mit ihren "Instrumenten"
Foto: Wild & Hund
Zum 11. Mal treten bei der Messe "Pferd & Jagd" in Hannover die Hirschrufer zur Deutschen Meisterschaft an.

 

WILD UND HUND, das führende Jagdmagazin Europas, und die Messegesellschaft Hannover präsentieren die „11. Deutsche Meisterschaft der Hirschrufer“ am 6. Dezember 2008 um 14 Uhr auf der Bühne des Landesjagdverbandes in Halle 19 des Messegeländes in Hannover.

Der Jury stellen sich wieder Teilnehmer aus ganz Deutschland. Wertvolle Preise warten auf die Gewinner.

Die Kunst „den Hirsch zu rufen“ ist anspruchsvolles jagdliches Handwerk und gehört als die „Hohe Schule“ der Lock- und Rufjagd zu einer jahrhundertlangen Tradition. Das Ziel besteht darin, während der Brunftzeit unseres Rotwildes, im September – Anfang Oktober, auf dem Brunftplatz dem „Platzhirsch“ einen Nebenbuhler vorzutäuschen, damit er zusteht und so aus der Deckung tritt. Der Jäger bekommt damit eine Chance, den Hirsch besser beurteilen zu können, ob er den anspruchsvollen Abschussrichtlinien hinsichtlich Alter und Trophäenentwicklung entspricht und er ihn erlegen kann.

Die Lautäußerungen eines Hirsches sind nicht nur sehr vielfältig, sondern sie variieren auch nach Alter, „Gemütsverfassung“ und Dauer der Brunft, bei der sie zunehmend heiser werden, und der Stimmungslage im Rudel.

Als Hilfsmittel zur Verstärkung des Tones und der Resonanz für den Hirschrufer dienen speziell vorbereitete Ochsenhörner, Tritonschneckengehäuse, Glaszylinder, Heracleumrohr (der hohle Stängel des Riesenbärenklau) sowie eine Reihe von künstlich hergestellten Instrumenten. Nur wenige Jäger kommen ohne eines dieser Hilfsinstrumente aus. Man muss sich schon viele Jahre mit dem Verhalten und den Lebensgewohnheiten des Rotwildes befassen, um es hier zur Meisterschaft zu bringen. Dies führte dann auch dazu, dass in den „klassischen Rotwildländern“ wie Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Polen die erfahrenen Hirschrufer miteinander Wettbewerbe austragen. Diese schöne alte Tradition auch in unserem Land zu fördern, und wiederzubeleben, ist das Anliegen von WILD UND HUND:

Die Teilnehmer dieser Meisterschaften müssen drei verschiedene vorgegebene Rufarten nachahmen. Die Reihenfolge ihres Auftretens wird durch Los entschieden, da die Beurteilung der Leistungen durch die Jury anonym erfolgt. Die Bewertung erfolgt nach einem Punktesystem öffentlich.

Besuchen Sie uns am Samstag, 6. Dezember, um 14 Uhr an der LJV-Bühne der Pferd & Jagd in Halle 19!
Auf ein Wiedersehen in Hannover!

Ihre WILD UND HUND-Redaktion
Erich-Kästner-Str. 2   - 56379 Singhofen

Ansprechpartner für weitere Infos in der Redaktion WILD UND HUND:
Heiko Hornung, Tel. 0 26 04/9 78-406, E-Mail: heiko.hornung@paulparey.de


[Quelle: Wild & Hund]