Vor diesem Hintergrund hat die Landesjägerschaft Bremen auf einer Sitzung des Erweiterten Vorstandes diese Sachlage in der letzten Woche besprochen. Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass das bisher auf freiwilliger Basis geübte Einstellen der Jagd auf Wasserwild aufgrund der besonderen Infektionslage der Vogelgrippe nicht mehr notwendig erscheint. Die Jagd auf Wasserwild wird jetzt wieder normal aufgenommen. Eine bedeutende zusätzliche Beunruhigung des Wasserwildes ist nicht zu erwarten. Enten und Gänse befinden sich ständig in Bewegung. Zusätzliche Beunruhigungen erfolgen durch Landwirtschaft, Erholungssuchende, Seeadler oder Flugverkehr. Beunruhigungen durch Jagdausübungen erscheinen ergänzend als nicht oder kaum wahrnehmbar. Die Bedeutung ist verschwindend gering. Dennoch sind die Jagdausübungsberechtigten darüber informiert, dass auch sich normal verhaltende Enten und Gänse Träger des Virus sein können. Die Arbeit mit dem Hund am Wasserwild sollte daher einzelfallbezogen entschieden werden.